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so wa(r)s

Ausstellung der Ergebnisse moKKa
mobile Kunst- und Kulturakademie
Rathaus Worms, 2.-18.12.09
 

 

 

mokka

mobile Kunst- und Kultur akademie 

Was wir uns dabei gedacht haben und was die einzelnen Begriffe für uns bedeuten, werden wir in einigen kurzen Worten erklären:

 

moBIL

offene mobile Kunstwerkstätten im öffentlichen Raum der Stadt Wormsin Fußgängerzonen, am Bahnhof,  auf dem Marktplatz, im Freien.Mit Tischen, Klapphockern, Material und Genehmigung zur Nutzung des öffentlichen Raumes sind von Mai bis Oktober die Dozenten mit ihren Teilnehmern an des verschiedenen Orten aktiv. Durch diese Art entstehen Zugangsmöglichkeiten für jeden. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Es gibt keine Teilnehmergebühren. 

Die eigene Stadt wird anders genutzt und anders gesehen. Es erfolgt eine Veränderung der Wahrnehmung.

Durch die Tätigkeit im öffentlichen Raum wird die eigene Stadt auch verändert. Ein temporärer Kunstraum entsteht, die Räume in der Stadt werden genutzt, gestaltet, aufgewertet.  Es entsteht mithin ein Raum für Diskurs, d.h. für den Austausch von Gedanken im und über das Öffentliche.Leute bleiben stehen und schauen, fragen, reden. Reden über das was da gemacht wird und auch über das was nicht gemacht wird, oder auch sehr gern über das was mal alles noch so gemacht werden müsste . . . 

KUNST

Kunst kommt von Denken.

Um Denken zu können muss man etwas wissen

 

- um etwa zu wissen, muss man schauen, begreifen, anfassen, tun, ausprobieren, experimentieren, Fehler machen – kurz: Lernen

 

Lernen kann man alles mögliche - auch künstlerische Fertigkeiten, das hat dann etwas mit Übung und den daraus entstehenden Fertigkeiten, mit dem Können zu tun. Das Machen von Kunst und Kultur und das Wissen über Kunst und Kultur werden in den Kursen von moKKa gleichermaßen vermittelt..

 

KULTUR

 

Wenn man all dies dann auch anwendet, das Sehen, das Begreifen, das Denken, usw. dann entsteht auch Kunst und Kultur, auf jeden Fall entsteht  ein erweiterter Handlungsspielraum für den/die Einzelne.

Die Gestaltungskompetenz wird erhöht, die Möglichkeit sich und seine Umwelt formend zu verändern, scheint auf.

Es ist also letztlich eine emanzipatorische Tätigkeit, die hier angeboten wird und eingeübt werden kann.

  

aKADEMIE

kommt aus dem Griechischen und ist ursprünglich der Name eines vor der Stadt Athen gelegenen Tempelbezirks. Eine von dem Philosophen Platon in der Nähe eingerichtete Schule erhielt den Namen dieses Bezirks und behielt diesen auch bei und wurde dann für Gemeinschaften von Lehrenden und Lernenden übernommen. Das schien uns ein passendes Wort für diesen Ort der Kunst und Kultur in der Gesellschaft Es gibt dann auch verschiedene Veranstaltungsformate:die mobilen, offenen Werkstättendie vertiefende Kurse, auch in Ateliers und den Räumen der VolkshochschuleKooperationen mit Schulen und KitasKulturexpeditionen, Fortbildungen, Mappenberatung zur Aufnahme einer künstlerischen Ausbildung an Akademien Und es gibt die Lehrenden der verschiedenen Kunstsparten: Uwe Baatsch-Glaser: FotografieAnna Bludau: MalereiAndrea Dippel: ObjektkunstJörg Fischer: BildhauereiGems-Manz: Malerei und GrafikBrit Hinz: MalereiConstanze Illig: Architektur, Zeichnung, Installation,Norbert Illig: Kunst im öffentlichen RaumPia Kreile: MedienpädagogikHanna Silah: MalereiUli Spiro: TextilkunstGisela Witt: Medienkunst Sie können einige von Ihnen jetzt gleich an ihren Kurstafeln ansprechen und Ihnen sagen wie schön das alles ist! 

UND

Die Dozentinnen und Dozenten haben über ihr Stundendeputat hinaus viele Stunden ehrenamtlich geleistet

 

Dafür danken wir recht herzlich

Vielen Dank

Vielen Dank