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Wissen und Dillettantismus

Salon zur erfreulichen Kompetenzerweiterung

 

 

Wissen und Dilettantismus
.Salon: Wissen und Dilettantismus

" . . . das zugrundeliegende Verb it. dilettare geht auf
lat. delectare zurÜck und bedeutet wie dieses
ergötzen, amÜsieren."
(Duden, Bd 7, Etymologie der deutschen Sprache, 2. Aufl., Mannheim 1989, S.128)

Über die möglichen Konsequenzen dieser ursprÜnglichen Bedeutung des Wortes möchten wir uns gerne mit Ihnen unterhalten.

 

FRAGEN:

Wo dilettieren sie?
Ist das gut oder schlecht?
Warum?
Wer sagt das?
Ist es wichtig, wo man eine Fertigkeit erwirbt?
Ist es wichtig einen formalen Nachweis zu haben?
Welche ihrer formal erworbenen Fertigkeiten benutzen sie heute noch?
Welche beiläufig erworbenen Fähigkeiten benutzen sie heute?
Welche der Fähigkeiten bringen Sie weiter bringen Sie weiter?

 

BEISPIELE:

Angela Merkel: Physikerin und dilettantische Politikerin?
Jean Claude: Generalstochter und dilettantische KÜnstlerin?
George Soros: Pionier und dilettantischer Fondsmanager?
Albert Einstein: Geiger und dilettantischer Mathematiker?
Le Corbusier: Uhrmacher und dilettantischer Architekt?
Tadao Ando: Berufsboxer und dilettantischer Architekt?
Joseph Beuys: Monumentalbildhauer und dilettantischer Tierfilmer?
Albert Schweitzer: Organist und dilettantischer Organisator?
J. W. Goethe: Jurist und dilettantischer Schriftsteller?
Petrus: Fischer und dilettantischer Theologe?
Bill Gates: Studienabbrecher und dilettantischer Unternehmer?
Eric Satie: KirchengrÜnder und dilettantischer Musiker?

IM BESONDEREN:

Martin Kippenberger und die Entwicklung eines "Strategischen Dilettantismus"
bis zur "konzeptuellen Erzählweise als Produktionsstrategie
ohne klar vorgefaßtes Ziel"

 

WEITERHIN:

der Blick auf handgeschrieben Briefe
(wenn auch mit teuren MonstBlancs),

die eigene Handschrift,

das selbst Eingemachte,

die Handarbeit,

das Authentische, ...