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Spinen und Spinen

Kreativität und Handwerk

 

mit Angela Philippi und Constanze Illig
KulturSommerAkademie Dienstag 19.07.2005
Torturmplatz

 

Man kann den Faden verlieren, etwas durchhecheln, sich verhaspeln,
jemand ist spindeldÜrr, oder: der spinnt ja . . .

Frau Philippi und Frau Flath erklärten beim Spinnen an den mitgebrachten
Spinnrädern was alles an kulturgeschichtlichem Hintergrund mit diesem
alten Handwerk verbunden ist, welches nicht nur von Gandhi praktiziert
und seinem Volk während des Unabhängigkeitskampfes empfohlen wurde,
sondern auch von amerikanischen DÜsenjägerpiloten, die Spinnkurse
besuchten, um einen Ausgleich zu ihrem Beruf zu finden.

So entstand eine lebendiges Bild eines alten Handwerks mit vielen Werten,
die auch heute höchst aktuell sind. Nach einem kleinen Imbiss gab es im
zweiten Teil dann viele Anregungen wie im Übertragenen Sinne gesponnen
werden kann und die kreativen Gedanken dann im Alltag wirken können.
Dabei wären die frÜheren Spinnstuben, in denen gemeinsam gesponnen und
gesprochen wurde auch ein ganz gutes Modell fÜr heutige Gesprächsrunden
in denen endlich kreative Gedanken gesponnen werden könnten und
nicht immer die gleiche Leier gespielt wÜrde.