. . . illig.international

 

a-Part
Zusammenschluß internationaler Künstler
zur Verbreitung eines alltäglichen, exzellenten Kunstbegriffs

 

 

 


2002 von Doz Prim (der südafrikanische Urenkel 3. Grades von Juan Prim und Hamilton Naki (gest. 2005) in Kapstadt gegründet, beschäftigen sich die Mitglieder dieser Gruppe (norman j. baker, yug drobed, christa und hans klaus, herta van loo, illig & illig, doz prim,) in ihrem jeweiligen Fachgebiet mit der Erweiterung der Bildenden Kunst in eine situative Arbeits- und Betrachtungsweise von Kunst.

 

Hauptanliegen der Gruppe ist es, Kunst nicht als sogenannte "Hohe Kunst" zu etablieren und durch die Schaffung eines Ausgrenzungscodes eine Abschottung herbeizuführen, sondern dem einzelnen Menschen die Möglichkeit zu geben die Entstehung und Betrachtung von Kunst zu verstehen. Ein wesentliches Element der gemeinsamen Arbeit von A-Part ist somit die Kunstvermittlung.

 

Kunstvermittlung im Sinne der Gruppe A-Part bedeutet, dass niemand abseits stehen muss, der dies nicht will. Daraus folgt aber umgekehrt, dass jeder der etwas verstehen und auch beurteilen will, dies unabhängig von seinen subjektiven Geschmacksmustern werkimmanent verstehen und beurteilen können sollte und somit aktiver Teilnehmer sein muss.

 

Dieser Aspekt der Vermittlung, auch ungewohnter Ausdrucksformen von Kunst ist das Verbindungsglied zu Constanze und Norbert Illig, die bei einer Studienreise durch Südosteuropa zu einem ersten Kontakt mit einzelnen Künstlern (Gretel Reldatz und Doz Prim) kamen und in der Folge zu einem regen Austausch mit den weiteren Mitgliedern. Daraus entstanden neben einigen gemeinsamen Arbeiten sehr fruchtbare Diskussionen zu Fragen der Kunstwissenschaft und Kunstvermittlung, die schliesslich mit weiteren Personen zur Gründung des Netzwerks kuprog.net führten. Entscheidend war auch ein Treffen mit dem Künstlerpaar Christa und Hans Klaus, welches trotz unterschiedlicher Biografie eine ernorm vertraute Bereicherung und Ermutigung für die Arbeit von kuprog bedeutet.

 

Die theoretischen Grundlagen dieses genreübergreifenden intellektuellen Kunstkonzepts wurden von illlig&illig in dem Essay "Kunst kommt von Denken" * im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen zu einem hoffnungsvollen und wegweisenden Statement für die Zukunft formuliert.

 

*Veröffentlichung von illig&illig in: BLOCH-ALMANACH 28 / 2009, Periodikum des Ernst-Bloch-Archivs der Stadt Ludwigshafen, Herausgegeben von Klaus Kufeld